Ein Nachmittag voller WIR
Was für ein Fest. Was für eine Stimmung. Und vor allem: Was für ein WIR.
Beim VdK-Fasching im gut gefüllten Toerring-Saal der griechischen Taverne Korfu wurde schnell klar: Hier geht es um weit mehr als nur Musik, Krapfen und Kostüme. Hier geht es um Gemeinschaft, um Miteinander, um dieses besondere Gefühl, dazuzugehören. Über 100 Menschen feierten gemeinsam – laut, fröhlich, bunt – und niemand blieb außen vor. Genau so sieht gelebte Integration und Inklusion aus. Nicht theoretisch, sondern mitten im Leben.
Von Anfang an war die Freude greifbar. Überall lachende Gesichter, liebevoll ausgesuchte Masken, herzliche Begrüßungen und dieses warme Gefühl: Schön, dass du da bist. Auch Bürgermeister Robert Pötzsch und der stellvertretende Landrat Richard Fischer ließen sich von der Atmosphäre anstecken. Beide zeigten sich begeistert vom starken Zusammenhalt und der spürbaren Herzlichkeit im Saal – ein echtes Miteinander, das man nicht organisieren kann, sondern das einfach da ist.
Für ordentlich Schwung sorgte die AWO-Tanzgruppe unter der Leitung von Helga Wallbrunn. Mit ihren Auftritten und dem fröhlichen Mitmachprogramm rissen sie alle mit – da wurde geklatscht, geschunkelt und mitgelacht. Es war völlig egal, ob jemand sicher auf den Beinen war oder lieber im Sitzen mitmachte: Dabei sein war alles. Und genau das machte diesen Nachmittag so besonders.
Ein bewegender Moment war die Ordensverleihung durch das Prinzenpaar. Christine Blaschek, Christina Müller und Erika Fischer wurden für ihr Engagement geehrt – und der Applaus kam von Herzen. Solche Menschen sind es, die das WIR tragen, die helfen, organisieren, zuhören und einfach da sind. An diesem Nachmittag bekamen sie dafür ein verdientes, strahlendes Dankeschön.
Zwischen all dem Trubel mischten sich der Gute-Laune-Bär, der freche Pumuckl und viele weitere fantasievolle Masken unter die Gäste. Es wurde gescherzt, umarmt, fotografiert und gemeinsam gelacht. Fremd fühlte sich hier niemand – dafür war das WIR viel zu groß.
Ein tänzerisches Highlight setzte die Garde der „Bubaria“ aus Buchbach, die mit ihrer Show „Bella Italia“ echtes Urlaubsfeeling in den Saal zauberte. Für ein paar Minuten war Waldkraiburg ganz weit weg, und Sonne, Lebensfreude und südliches Temperament zogen durch die Reihen. Der Applaus sprach Bände.
Auch Wolfgang Mikolajetz zeigte sich tief beeindruckt von der Stimmung. Besonders der Zusammenhalt und das herzliche Miteinander seien es, die solche Veranstaltungen so wertvoll machen – und genau das war an diesem Nachmittag überall zu spüren.
Als es draußen längst dunkel war, dachte noch immer niemand ans Heimgehen. Musiker Georg, der „Draufgänger“, legte eine Zugabe nach der anderen hin, und der Saal sang, klatschte und schunkelte weiter. Es war einer dieser Nachmittage, die man nicht auf die Uhr schaut, weil man einfach im Moment lebt.
Am Ende blieb mehr als Musik im Ohr und Konfetti auf dem Boden. Es blieb dieses warme Gefühl im Herzen: Wir gehören zusammen.


















































