Frauen-Power beim VdK Bad Kissingen

Info-Veranstaltung über Hospiz und Palliativ
Im Rahmen einer VdK- Veranstaltung haben sich die Vertreterinnen der Frauen der Ortsverbände vom Landkreis Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld intensiv mit den Themen Hospiz und Palliativ auseinandergesetzt.
Eingeladen hatten die Vertreterinnen der Frauen vom Kreisverband Lorette Weiß – Bad Kissingen und Therese Englert – Rhön-Grabfeld.
Frau Weiß die durch die Veranstaltung, im voll besetzten Saal führte, begrüßte alle Anwesenden und den VdK Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter und bat ihn um ein paar Worte.
Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter sprach die Grußworte und berichtete über das Neuste aus dem VdK Bayern.
Erste Referentin der Veranstaltung war Frau Dr. Obitz, leitende Oberärztin der neuen Palliativ-Station am Helios St. Elisabeth Krankenhaus Bad Kissingen. Sie erläuterte ausführlich die vorhandenen Versorgungsstrukturen.
Mit der neuen stationären Palliativstation reagiert das Unternehmen Helios auf den „verwaisten“ Bedarf in dieser Region. Vorerst verfügt die Station über 6 Betten für Patientinnen und Patienten mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen. Diese Palliativ-Station soll aber langfristig erweitert werden.
Wichtig für die Aufnahme ist jedoch die vorherige Einweisung des Hausarztes in die Palliativ-Station in das Helios Krankenhaus. Diese Patientinnen und Patienten werden auf allen Stationen mitbetreut und werden auf der Palliativ-Station dann von Ärzten und Pflegepersonal mit Zusatzausbildung betreut.
In der Zusammenarbeit mit dem SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) ist auch eine ambulante Versorgung für schwerstkranke Menschen möglich.
Laut Frau Dr. Obitz ist es wichtig Lebensqualität zu erhalten und Schmerzen zu lindern.
Weitere Referentinnen waren die beiden Koordinatorinnen Frau Seufert und Frau Kaiser vom Hospizverein Bad Kissingen. Sie gaben einen umfassenden Überblick über ihre tägliche Arbeit.
Alle Hospizhelferinnen und Hospizhelfer arbeiten ehrenamtlich und sind geschult. Sie werden sorgfältig auf diese Tätigkeit vorbereitet und bilden sich regelmäßig weiter. Sie bieten Unterstützung für Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen, wollen sie durch regelmäßige Besuche zu Hause, in Pflegeeinrichtungen und Kliniken begleiten. Die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer sind Begleiter -auch für Kinder- beim Abschiednehmen in Geborgenheit und Würde, sowie auch Begleiter in der Zeit der Trauer.
Der Hospizverein bietet auch Information und Hilfe bei Fragen zur Patientenverfügung und einen „Letzte Hilfe Kurs“ an. Des Weiteren stellte Frau Seufert die Hospiz-Wohngruppe „Albert Schweizer“ in Burkardroth vor.
Der Leitsatz des Hospizverein lautet: „Wie gut, wenn einer mit mir geht ………“
Frau Kaiser erklärte: Unsere Angebote sind kostenfrei und stehen allen Menschen offen, deshalb sind wir auch auf Spenden und Mitglieder angewiesen. Gleichzeitig warb sie um neue Ehrenamtliche als Hospizhelferinnen und Hospizhelfer.
Das Anliegen der Hospizarbeit ist es, ein Leben bis zuletzt lebenswert und ein Sterben in Würde und möglichst in häuslicher Umgebung mitzugestalten.
Unsere Vertreterin der Frauen im Bezirk Maria Bördlein las zum Schluss ein Gedicht vor.
Zum Abschluss bedankte sich Frau Weiß bei allen für die Aufmerksamkeit und das große Interesse.
Text: Helmut Beck