Kategorie Ortsverband Krumbach

Hoch hinauf“ ging es beim VdK– Kreativ- und Hobbystammtisch

Unsere Referenten bei Hobby-Stammtisch (von links). Herr Philip König, Frau Brigitte Fischer, Herr Jörg Witte
Unsere Referenten bei Hobby-Stammtisch (von links). Herr Philip König, Frau Brigitte Fischer, Herr Jörg Witte © VdK OV Krumbach

Manchmal geht’s „hoch hinauf“, wenn Frau Brigitte Fischer aus Krumbach ihr Hobby, Bergwandern, ausübt. Davon konnte sie die Zuhörer im voll besetzten Wintergarten des Heilbads Krumbad überzeugen. Als Aktive im Alpenverein aber auch Privat genießt sie bei leichten bis mittelschweren Tages- oder Mehrtagestouren die Bergwelt mit seinen  Alpenblumen. Neben der richtigen Vorbereitung einer Tour wie Route planen und Wetterinformationen gehört auch die richtige Ausrüstung. Anhand ihres mitgebrachten Equipments erklärte sie die Notwendigkeiten sowie die Vor- bzw. Nachteile von verschiedenen Materialien von Schuhen, Kleidung, Stöcke, Rucksack, Verpflegung etc. Fotos vom E5 Weitwanderweg von Oberstdorf nach Meran ließen einen weiteren Einblick in dieses zwar anstrengende aber auch schöne Hobby zu.

 

Bei Herrn Jörg Witte aus Gessertshausen geht es noch höher hinauf. Sein Steckenpferd ist das Segelfliegen, das er im Luftsportverein in Thannhausen ausübt. Er sprach über die Inhalte der Ausbildung für den Segelflugschein wie Technik, Aerodynamik oder Meteorologie sowie über die Kosten für die intensive theoretische und praktische Ausbildung. Wie ein Segelflugtag, meist an den Wochenenden, abläuft und wie viele Menschen dafür ehrenamtlich beschäftigt sind, erstaunte die Zuhörer, ebenso wie der eigentliche Flug mit dem Segelflugzeug, vom Start bis zur Landung und was dabei alles beachtet werden muss. Interessenten am Flugsport sind in Thannhausen herzlich willkommen. Auch können gerne Schnupperflüge vereinbart werden.

 

Der 1. Vorsitzende des Thannhauser Luftsportvereins, Herr Philipp König aus Scheppach, referierte über sein auch sehr außergewöhnliches Hobby, das Fliegen mit dem Motor- oder Ultraleichtflugzeug. Er veranschaulichte deutlich die Unterschiede zum Segelfliegen wie weniger zeitliche Einschränkung, größere Reichweite und evtl. mehr Passagiere. Er machte auch nochmals deutlich, dass der Verein nur vom Ehrenamt lebt. Das beinhaltet nicht nur die Ausbildung von Flugschülern, die Wartung und Betrieb der gesamten Technik (Flugzeuge, Seilwinde, Fahrzeuge) sondern auch den Betrieb der Gastronomie am Flugplatz. Sein Fazit über das faszinierende Hobby: Fliegen ist Verantwortung für sich und andere, bedeutet Sicherheit für alle Beteiligten und ist nur in einer funktionierenden Gemeinschaft möglich.

Am Ende dankte Frau Heidi Heberle den drei Referenten für ihre interessanten Ausführungen, „Die Zeit verging wie im Flug“. Nach einem Erinnerungsfoto konnten noch die von Frau Heberle in mühevoller Kleinstarbeit gestickten Bilder mit den unterschiedlichsten Motiven bewundert werden.