Kategorie Ortsverband Bad Reichenhall

"Senioren in unserer Stadt/Gemeinde" Informations Darstellung

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© Ottmar

Der VdK OV Bad Reichenhall hatte ins Pfarrheim St. Nikolaus eingeladen zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema „Senioren in unserer Stadt/Gemeinde“

Als erste von sechs ReferentInnen stellte Vera Kaniber, Seniorenreferentin im Reichenhaller Stadtrat, die Ist-Situation dar. So konnten mehrere Bereiche barrierefrei umgebaut werden, z.B. der Eingang zur VHS. Auch wurde an der Ecke Liebig-/Wittelsbacherstraße neben der bestehenden Unterführung eine Fußgängerampel installiert, ebenso an der Abzweigung der Bahnhofstraße in die Frühlingstraße. Absolut notwendig sei hingegen eine WC-Anlage an den Bahnhöfen, hier haben jedoch die Kommunen kein Verfügungsrecht, da dies der Bahn obliegt.

Inge Hartmann vom Seniorenbüro der Gemeinde Bayerisch Gmain verwies vor allem auf die derzeitige Tempo-30-Regelung bei der Schule bzw. Baustelle des Rathaus-Neubaues und fordert, dass diese Regelung im Interesse der großen und kleinen Gemeindebürger beibehalten bleibt.

Birgit Spangenberg, Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Reichenhall, und Dorothe Nielsen, Projektleiterin des im Rahmen des Generationenbüros betriebenen Cafes in der Tiroler Straße, beschäftigten sich mit dem Problem der Einsamkeit, das vielen älteren Mitbürgern zu schaffen macht. Speziell hierfür gibt es z.B. im Cafe ein breit gefächertes Angebot an Spielen, Basteln oder einfach ins Gespräch kommen. Dadurch ist die Möglichkeit zur Kontaktfindung und -vertiefung gegeben.

Günter Wolf, der Geschäftsführer des Generationenbunds, unterstrich mit seinen Worten die wachsende Bedeutung seiner Organisation, die sich zusammen mit dem VdK vorwiegend um die Belange älterer Mitmenschen kümmert.

Guido Boguslawski, Kreisgeschäftsführer des VdK, gab als Ergänzung noch Statistiken aus ganz Bayern bekannt. Eindringlich mahnte er, in den Anstrengungen für unsere Senioren nicht nachzulassen.

Werner Huber, 1.Vorsitzender des VdK Ortsverbands, moderierte den Verlauf. Er meinte, dass vor allem die Pflege sowohl zu Hause (sehr häufig durch Angehörige geleistet) als auch stationär in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen zukünftig deutlich höhere Anforderungen an die Gesellschaft stellen wird.

Die Veranstaltung endete mit Fragen der Gäste an die Referenten. Man war sich einig, einen informativen und interessanten Nachmittag verbracht zu haben.