Spreewaldfahrt mit unvergesslichen Eindrücken

Kürzlich hatte der VdK-Kreisverband eine Reise für Mitglieder und Nichtmitglieder organisiert. Reiseziel war dieses Mal das Gebiet um den
Spreewald. Vorbereitet wurde die fünftägige Fahrt vom VdK-Reisedienst
zusammen mit der Kreisvorsitzenden Anna Becker. Insgesamt hatten die Reiselustigen an diesen Tagen ca. 16oo km zurückgelegt.
Die Reise führte direkt nach Cottbus ins Hotel Sorat, wo die Gruppe
bereits von der Reiseleiterin Conny zu einer Stadtführung in die
historische Altstadt erwartet wurde. Vom Hotel aus wurden täglich
Ausflüge mit der Reiseleiterin unternommen. Am zweiten Tag erfolgte eine Rundfahrt durch den Spreewald vorbei am Storchendorf Dissen, Werben, Burg nach Doblitz zu den Spreewaldkonserven. Olga, in ihrer serbischen Arbeitskleidung, führte durch den Betrieb. Danach erfolgte eine Verkostung mit verschiedenen Gurkensorten. Nach einer anschließenden Rundfahrt nach Libbenau ging es mit der Mollybahn zu Franks Kahnfahrten, wo man sich für zwei Stunden von den Kahnfährleuten zu Wasser in den Spreewald entführen ließ. In Burg, im Bootshaus Leineweber wurden die Ausflügler am Spätnachmittag von der Fährfrau Sylvia in der Spreewalder Tracht begrüßt, ihre Heimat mit den verschiedensten Bräuchen informiert. Mit einem Spreewälder Grillbuffet endete der wunderschöne Abend.
Der Weg am nächsten Tag führte die Gruppe nach Neuzelle, dort fand eine Führung durch das Klostergelände und der berühmte Barockkirche St. Marien statt. Sie zählt zu den bedeutendsten Kirchen Mitteleuropas Am Nachmittag wurde die Klosterbrauerei besucht, auch hier gab es allerhand zu sehen und zu bestaunen, bevor man es sich bei einer Verköstigung mit verschiedenen Getränken und Schmalzbroten gut gehen ließ.
Zwischen Spree und Neiße erkundeten die Ausflügler von Niederlausitz
kommend, die Oberlausitz mit dem Ziel Görlitz. Die östlichste Stadt
Deutschlands lud zu besonderen Entdeckungen ein, die interessante
Altstadt und charaktervollen Bauten des 19. Jahrhunderts lassen
Geschichte lebendig werden. Anschließend ging die Fahrt nach Bad Muskau.
Als Geburtsstadt von Hermann von Pückler-Muskau hat sie sich einen
Namen gemacht. Der bekannte Schriftsteller und Künstler hat sich um
Muskau herum einen 830 ha großen, einzigartigen Park geschaffen, der
seit 2004 zum Unesco-Welterbe gehört.
Am letzten Tag fand noch eine Besichtigung des Fürst Pickler Parkes
statt. Der geführte Spaziergang durch die Parkanlage zwischen Schloss
und den Lausitzer Pyramiden war für die Besucher ein einmaliges Erlebnis. Der wieder hergestellte Gutshof im Branitzer Park ist das neue
"Eingangstor" zum international bedeutsamen Gartenkunstwerk. Um das Schloss herum legte Fürst Hermann von Pückler einen reich
ausgestatteten Blumenpark an, der mit vielen Blumenbeeten, Ziergehölzen und Schmuckelementen ausgestattet ist. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen erfolgte dann am Nachmittag die Rückfahrt in die Heimat.


