VdK Kreisverband Rottal-Inn auf Kreuzfahrt - Rheinerlebnis

VdK Kreisverband Rottal – Auf Kreuzfahrt - Rheinerlebnis
Dem Alltagsstress entflohen, ging die Reise des VdK Kreisverbandes mit einem sehr modernen Reisebus von Niederbayern nach Köln an den Rhein. An Bord des Schiffes DCS wurden wir mit einem fruchtigen Cocktail von der Mannschaft begrüßt. Auf dem Schiff mit musikalischer Unterhaltung war mit Speisen und Getränken sehr ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.
Gegen 20 Uhr hieß es „Leinen Los“ nach Rüdesheim. Vorbei an malerischen Weinbergen und einer sagenhaften Rheinromantik im äußersten Südwesten des Rheingau. Die örtliche Reiseleitung zeigte uns die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Adlerturm, zahlreiche Weinschänken und Cafe`s und führte uns durch die berühmte Drosselgasse, die von jährlich 3 Millionen Menschen besucht wird. Für die Erfahrung über Weine und Weinanbau ging es mit einer Bummelbahn durch die umliegenden Weinberge. Beendet wurde die Rundfahrt mit dem Besuch der „RheinWeinWelt“ in der Asbach Gasse, der ehemalige Produktionsstandort des Weinbrandes „Asbach-Uralt“. Eine außergewöhnliche Weinprobe war angesagt. Jeder erhielt 10 Münzen und konnte aus 160 Weine probieren. Der Winzerexpress fuhr uns wieder zur Anlegestelle.
Der nächste Hafen war in Speyer. Im Mittelalter war Speyer – Spira - eine bedeutende Stadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 1945 Sitz der bayrischen Verwaltung und heute zu Rheinland Pfalz gehörend, mit ca. 50.000 Einwohnern. Weithin sehr bekannt ist Speyer durch seinen Kaiser – Mariendom. Er ist die weltweit größte noch erhaltene romanische Kirche und heute UNESCO Weltkulturerbe.
Sehr gut erhalten ist das 1724 errichtete historische Rathaus, wo auch heute noch der Stadtrat tagt. Bei „ruhiger See“ ging die Reise nach Straßburg, eine Stadt mit über 2000 Jahren Geschichte und ca. 785.000 Einwohner. Mit örtlicher Reiseleitung und Bus ging die Fahrt nach Colmar. Bei einer Führung durch den historischen Stadtkern entdeckten wir den Charm der Altstadt, die aufgrund ihrer Lage am Fluss Lauch, aber auch aufgrund ihrer gut erhaltenen Fachwerkhäuser als eine der schönsten Altstädte in ganz Frankreich gilt. Ein schöner Abschluss bildete der „Colmar mit Elsässer Imbiss“ – Flammkuchen und Wein - in einem Weinlokal. Der nächste Tag war ein Rundgang mit Stadtführung in Karlsruhe mit ca. 309.000 Einwohnern. Der heutige Stadtteil Durlach, als barocke Planstadt gegründet, war 1715 Hauptstadt des ehemaligen Landes Baden. Charakteristisch für den ursprünglichen Stadtplan sind die 32 ringsum vom Schloss in die Parkanlagen ausstrahlenden Straßen, heute auch „Fächerstadt“ genannt. Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofes und des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof. 2019 nahm die UNESCO Karlsruhe als Stadt der Medienkunst in ihr Netzwerk der Kreativnetzwerke auf.
Weiter auf der Rückfahrt ging das Schiff in Wiesbaden vor Anker. Wiesbaden, Landeshauptstadt von Hessen mit ca. 278.000 Einwohnern und ihren 15 Thermal- und Mineralquellen ist eines der ältesten Kurbäder Europas.
Anfang des 18.- Jahrhunderts wurde in mehreren Etappen das Schloss Biebrich errichtet, Hauptresidenz der Herrscher von Nassau. Im Zentrum der dreiflügeligen Barockanlage steht die imposante Rotunde, bekrönt von Götterfiguren der Antike. Das Schloss wurde im 2.Weltkrieg stark beschädigt und inzwischen weitgehend modern wieder aufgebaut. Für Gartenliebhaber war der Spaziergang durch den Park sehr lehrreich.
Der letzte Abend auf dem Schiff war geprägt von guter Unterhaltung und wer wollte, konnte das Tanzbein schwingen. Wie geplant legte das Schiff pünktlich um 9 Uhr in Köln an. Die Koffer wurden an Land gebracht und unser Bus stand zur Abfahrt bereit. Unsere VdK Reiseleitung Gini Wiesmeier bedankte sich bei Kapitän und Besatzung für den ausgezeichneten Service und Verpflegung. Mit etwas mehr an Kilos ging die Busreise ohne Stau und gutem Wetter zurück nach Hause ins schöne Bayern. Frau Wiesmeier bedankte sich bei den Busfahrern der Fa. Lehner und den tatkräftigen Helfern bei den Pausen und den Kuchenspenderinnen.