Kategorie Ortsverband Schwarzach-Schmeilsdorf

Vorweihnachtliche Feier 2025 (mit Nachwahlen)

Festlicher Adventskranz auf Holz mit brennenden Kerzen zur Adventszeit.
© IMAGO / Bihlmayerfotografie

Die vorweihnachtliche Feier des Vdk Ortsverbandes Schwarzach-Schmeilsdorf fand 2025 am 13. Dezember in der festlich dekorierten Mehrzweckhalle in Schwarzach statt.

Der 1. Vorsitzende des OV begrüßte die 90 anwesenden Mitglieder, freute sich über die rege Teilnahme und versprach ein buntes Programm. Er übergab das Wort an Frau Diakonin Schülein, die eine Andacht hielt. Das heurige Thema des Friedenslichtes aus Bethlehem „Ein Funke Mut“ hat heute mehr Bedeutung als je zuvor. Es gibt immer mehr Menschen, die krank, bedürftig oder geflüchtet sind. Hier gilt es mit etwas Mut Verbindungen zu knüpfen und ihnen Kraft und Unterstützung zu geben. Oft bedarf es nicht großen Sachen, sondern auch kleine Gesten können helfen, dass es den Mitmenschen wieder etwas besser geht. Des Weiteren sagte sie, dass man zwar arbeiten bzw. helfen soll, aber, wie im 2. Buch Mose (34,21) geschrieben steht: „Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen“, auch die Rücksicht auf sich selbst sehr wichtig ist, um zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen. Sie schloss ihre Andacht mit einem gemeinsamen Vaterunser und einem Segen der Anwesenden.

Anschliessend bat Herr Seuß den Bürgermeister Robert Bosch um ein Grußwort. Herr Bosch freute sich, dass der VdK in Schwarzach-Schmeilsdorf über das ganze Jahr verteilt viele Veranstaltungen und Ausflüge organisiert, was die Gemeinschaft bereichert. Er wünschte allen eine besinnliche Adventszeit, auch wenn hier oft der Spruch von Karl Valentin besser passt, der da lautet: „Wenn die staade Zeit vorbei ist, dann wirds auch wieder ruhiger“.

Danach ergriff Herr Seuß das Wort und machte auf gravierende Probleme in der Gesellschaft aufmerksam, gegen die sich der Vdk stark macht. So hat zum Beispiel Bayern eine Quote von 25% bei den über 65-jährigen bei der Altersarmut, leider Spitzenreiter in Deutschland, was nicht eine Schande für die Betroffenen, sondern für die Gesellschaft ist. Ein Grund hierfür ist, dass Mütter in Bayern ein unzureichendes Angebot an Kinderbetreuung hatten, weshalb viele zuhause blieben oder in Teilzeit arbeiteten. Eine Scheidung oder der Tod des Ehemannes bedeuteten hier einen finanziellen Absturz. 
Deshalb setzt sich der Vdk seit vielen Jahre für die Angleichung der Mütterrente ein und es wurden auch einige Verbesserungen erreicht.

Weiter lobte Herr Seuß die rege Spendenbereitschaft bei der HWH-Sammlung in Schwarzach und Schmeilsdorf. Mit diesen Spenden werden Notleidende vor Ort unterstützt, Inklusion und Barrierefreiheit gefördert und Erholungsangebote für bedürftige Menschen und Inklusionsfreizeiten unterstützt. Somit ist eine Spende hierfür eine gute Sache. Dieter Seuß bedankte sich bei den Sammlern und den Spendern.

Der VdK Ortsverband würde sich eine bessere Unterstützung seiner Arbeit von der Gemeinde wünschen, da hier viel für die Gemeinschaft getan wird.
Er monierte, dass die Banken immer weniger Service anbieten würden, was oft bei älteren Menschen zu Problemen führt, da diese oft nicht die Möglichkeit haben etwas online zu machen, was die Teilhabe erschwert.
Zum Schluß seiner Rede wünschte er Allen eine gesegnete Weihnachtszeit, etwas Ruhe im Kreise der Liebsten, eine besinnliche Zeit und dass wir uns alle im neuen Jahr gesund wiedersehen.

Dann wurde das reichhaltige Kuchenbuffet eröffnet, wofür er sich bei den zahlreichen Bäckerinnen und Bäckern bedankte, da so etwas nicht selbstverständlich ist.

Nach Kaffee und Kuchen stand ein Besuch vom Nikolaus an. Er freute sich über die gut gefüllte Mehrzweckhalle mit guten Leuten, sodass er seine Rute nicht brauchte und süße Gaben an alle verteilen konnte.

Als nächster Programmpunkt folgte das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, das von Maximilian Hofmann mit seiner Steirischen Harmonika sehr schön begleitet wurde.

Anschliessend wurden die nötig gewordenen Nachwahlen für einen Kassier, einem Schriftführer und zwei Beisitzern vom Stellvertretenden Kreisvorsitzenden Marc Benker durchgeführt. Das Ergebnis der Wahl ist, das Manfred Friedrich zum Kassier, Michael Rottmann zum Schriftführer und Elisabeth Müller-Klute mit Rudi Assmann als Beisitzende gewählt wurden und so nicht länger als kooptierte Mitarbeiter, sondern nun als vollwertige Mitglieder der Vorstandschaft gelten.

In seiner anschliessenden Rede appelierte Marc Benker, der schon zum 16. Jahr infolge bei der vorweihnachtlichen Feier anwesend war, an alle sich, trotz sozialer Medien, auch immer wieder persönlich zu treffen, da man hier die direkte Reaktion auf seine Worte bei seinem Gegenüber sehen kann, was bei den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten nicht der Fall ist, deswegen sind auch gerade solche Treffen wie die vorweihnachtliche immer eine gute Sache. Auch wenn die Zeit vor Weihnachten eher besinnlich sein sollte, ist sie es oft leider nicht. Aber es sei gerade in dieser schnelllebigen Zeit wichtig sich Ruhe zu gönnen und angesichts der vielen Krisen auf der Welt mit den dazugehörigen Nachrichte psychische Hygiene zu betreiben, um zwar informiert zu sein, aber nicht zu verzweifeln.

Zum Abschluß der gut gelungenen vorweihnachtlichen Feier gab es ein gemeinsames Essen.

Text: Michael Rottmann