Kategorie Ortsverband Frauenau
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Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des VdK Frauenau

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Pension Waldkristall
Foto(Charlotte Raster): von links nach rechts, Peschl Heinrich, Anna Maria Hackl , Löffelmann Max , Schönberger Erika , Wagner Isolde, Stephanie Hermann, Raith Josef , Peschl Maria, Stadler Max , Raith Christiane, Lorenz Glatz , Biebl Rosmarie , Pfarrer Riesinger Armin , Thekla Killinger , Helmut Plenk vorne Mitte Hackl Franz und Häusler Waltraud
Foto(Charlotte Raster): von links nach rechts, Peschl Heinrich, Anna Maria Hackl , Löffelmann Max , Schönberger Erika , Wagner Isolde, Stephanie Hermann, Raith Josef , Peschl Maria, Stadler Max , Raith Christiane, Lorenz Glatz , Biebl Rosmarie , Pfarrer Riesinger Armin , Thekla Killinger , Helmut Plenk vorne Mitte Hackl Franz und Häusler Waltraud © Foto(Charlotte Raster):

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des VdK Frauenau

mit interessantem Vortrag von Helmut Plenk

 

Frauenau. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Pension Waldkristall konnte der 1. Vorsitzende Heinrich Peschl die anwesende Vorstandschaft, zahlreiche Mitglieder, sowie die Ehrengäste, Pfarrer Armin Riesinger, den früheren Seelsorger von Frauenau Lorenz Glatz, den 3. Bürgermeister Max Stadler und VdK-Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk begrüßen.

 

 

Sowohl vom Pfarrer Armin Riesinger als auch vom 3. Bürgermeister Max Stadler gab es lobende Worte für den VdK OV Frauenau. Die Ehrengäste erwähnten auch in ihren Grußworten, dass der Sozialverband VdK eine immer wichtigere Rolle spielt und es wichtig ist, dass man Ansprechpartner vor Ort hat. Herr Plenk betonte in seinem Grußwort die Präsenz des VdK auf jeder kommunikativen Ebene. Man sei nicht nur digital oder per Telefon beraterisch tätig, sondern ebenso im direkten Kontakt mit den Mitgliedern, bei zahlreichen Beratungen.

Der 1. Vorsitzende Heinrich Peschl konnte gleich zu Beginn der Versammlung den 3. Bürgermeister Max Stadler als neues VdK-Mitglied begrüßen. Er ist das 594. Mitglied. Also, so Peschl weiter, wenn wir noch 6 Neuaufnahmen haben, dann machen wir die 600 voll.

Leider sind auch wieder einige Todesfälle unter den Mitgliedern zu beklagen. In einer Schweigeminute wurde allen Verstorbenen gedacht.

Der Vorsitzende sowie die Schriftführerin Maria Peschl erinnerten in einem kurzen Rückblick die verschiedenen Aktivitäten des Ortsverbandes im Jahr 2025 und 2026.

Anschließend legte Frau Isolde Wagner einen detaillierten Kassenbericht vor.

Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk dankte eingangs seiner Rede der Vorstandschaft für die gute Arbeit und berichtete von zahlreichen Neuaufnahmen, was natürlich eine Vergrößerung des Mitarbeiterstabes nach sich zieht. Nach den Berichten standen dann Ehrungen an.

Ehrungen: Mit der silbernen Plakette für 30 Jahre Mitgliedschaft beim VdK wurden Waltraud Häusler, Rosmarie Biebl und Max Löffelmann geehrt. Für 25 Jahre treue Mitgliedschaft beim Sozialverband VdK erhielten Anna Maria Hackl, Lorenz Glatz und Franz Hackl das bronzene Abzeichen.

Danach ging in seiner knapp 1stündigen Rede auf künftige Änderungen ein, was das Sozialrecht betrifft. Der Sozialexperte wartete mit vielen Zahlen auf, die zeigten, dass bei 80 Millionen Einwohnern in Deutschland rund 7,8 Millionen schwer behindert mit einem Behinderungsgrad von mindestens 10 Prozent sind. Ähnlich verhält es sich auch im Landkreis Regen. Das gebe Anlass zum Handeln. Der Referent wies darauf hin, dass jede Behinderungsart einen anderen Pflegestandard benötige. Plenk forderte, man solle sich bereits in gesunden Tagen Gedanken machen „wie geht es weiter, wenn ich Pflege brauche? Sind Kinder da die helfen können? Will oder muss ich in ein Pflegeheim?“ Was kostet ein Heimplatz? Wer trägt die Kosten? Es gibt doch ein Gesetz das besagt: wer im Jahr unter 100.000 EURO verdient, muss für die Eltern die Heimkosten nicht tragen? Stimmt das so, fragte Plenk in die Runde. Hierzu muss man sehr viel im Detail wissen. Er brachte die zahlreichen Zuhörer wirklich zum Staunen. Plenk sprach auch die Pflegeroboter an. Ein Roboter kann einen Menschen nicht ersetzen. Wir müssen auch hier verdammt aufpassen, dass wir diese Personen bremsen, die meinen, dass die digitale Welt plötzlich alles regeln kann und soll. Er meinte damit, dass eben in der Pflege die Person im Mittelpunkt steht, die auch stets einen gewissen Zuspruch erfahren muss. Ein wärmendes Wort oder eine gefühlvolle Geste seien meist genauso wichtig wie die richtigen Medikamente.

Nach Ende des Vortrages bedankte sich Peschl bei Plenk für die umfassenden Ausführungen und befragte die Anwesenden nach Wünschen und Anträgen. Nachdem keine vorlagen, schloss er die Versammlung.