Jahreshauptversammlung 2025 des VdK Patersdorf
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VdK: „Bruttolohn ist entscheidend für die Rente!“
Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Patersdorf – zwei neue Vorstandmitglieder
Patersdorf: Zu der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Patersdorf konnte Ortsvorsitzender Max Haseneder im Gasthaus Gierl (Hartmannsgrub) neben einer guten Anzahl von Mitgliedern auch Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk und den örtlichen Bürgermeister Adolf Muhr begrüßen. Haseneder, der zugleich stellv. Kreisvorsitzender ist, machte auf die weiterhin anhaltende Erfolgsgeschichte des VdK aufmerksam, der inzwischen sein 75jähriges Bestehen feiern kann. Die größte deutsche Sozialorganisation hat derzeit bundesweit 2,5 Mill. Mitglieder, in Bayern 800.000, im Arberlandkreis über 15.000 und im Ortsverband Patersdorf inzwischen auch schon 440 Mitglieder. Dazu machte er den engagierten Einsatz auch vor Ort durch motivierte Mitarbeiter verantwortlich, ohne die sich viele Bedürftige hilflos fühlen würden.
Dies würdigte auch Bürgermeister Adolf Muhr in seinem kurzen Grußwort, der die Bedeutung der Organisation inzwischen auch und gerade für jüngere Mitbürger immer wichtiger sehe.
Nach dem Totengedenken berichtete der Ortsvorsitzende von durchaus regen gesellschaftlichen Aktivitäten wie dem Maitanz, die Maiandacht in Furthof, das Kegelturnier, den tollen Vereinsausflug in die Oberpfälzer Seenplatte und den Herbstball. Obligatorisch sei auch die Beteiligung am Volkstrauertag und als Jahreshöhepunkt die feierliche Weihnachtsfeier mit Tobola bei 100 Besuchern im Gasthof Schön gewesen. Haseneder dankte in diesem Zusammenhang allen Mitgliedern für den guten Zusammenhalt und insbesondere den Vorstandsmitgliedern für die gute Unterstützung.
Schatzmeisterin Christa Kirsch trug gewohnt sachlich ihren Kassenbericht vor, der von einer stabilen und soliden Finanzlage geprägt war.
Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk musste zunächst wichtige Formalitäten erledigen. Mit Cilli Wittenzellner und Helga Fischl verabschiedete er mit einem kleinen Präsent zwei langjährige Mitglieder der Vorstandschaft, die aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden mussten. Gleichzeitig konnte er in einem kurzen Wahlvorgang mit Martha Wittenzellner und Karlheinz Mühlberger zwei engagierte Nachfolger präsentieren. Dem Ortsverband mit Max Haseneder an der Spitze bescheinigte Plenk ein unverzichtbares Wirken, ohne die auch der Kreisverband ärmer wäre. Zur Bedeutung des VdK im Landkreis Regen bei ca. 77.000 Einwohnern sei zu bedenken, dass mit über 8500 Personen mehr als 10% schwerbehindert sind und deshalb die Hilfe des VdK benötigen würden. Alleine in Patersdorf gebe es bei 1721 Einwohnern 143 schwerbehinderte Mitbürger, die Unterstützung bräuchten und dafür sei der VdK ja da.
Plenk macht dann auf die derzeit in Berlin laufenden Koalitionsverhandlungen aufmerksam. Dabei bildet auch die Erhöhung der von der CSUkurz fürChristlich-Soziale Union unterstützte Mütterrente eine wichtige Rolle, die endlichen einen Gerechtigkeitsausgleich der Mütter für die Erziehungszeiten bringe. Es sollten für betroffene Mütter die Berechnungspunkte von 2,5 % auf 3% angehoben werden, was derzeit im Durchschnitt ca. 20.- Euro monatlich ausmache.
Plenk machte erneut Werbung für eine offensive Pflege der Rentenansprüche auch schon in jungen Jahren, weil man im Alter von 60 Jahren aufgrund der kurzen Zeit kaum mehr Verbesserungen erzielen könne. Wenn man bedenke, dass das Rentenniveau in Deutschland derzeit lediglich bei 1300.- Euro und bei Frauen bei 800.- Euro liege, so muss jedem klar sein, dass der persönliche Rententopf gut gepflegt werden muss und das geschieht ausschließlich durch den Bruttolohn. Ausdrücklich machte Plenk auch Werbung die geringfügigen Tätigkeiten ebenfalls anzumelden, weil sich auch diese positiv auswirken würden.
Aufgrund der undurchsichtigen Wartezeiten rät er Frauen, die derzeit in Rente gehen, vorsorglich Widerspruch gegen den Rentenbescheid einzulegen. Damit werden die Bescheide nicht zu früh rechtskräftig und Änderungen können später noch erhoben werden. Insgesamt sehe er als Rentenfachmann den Grundrentenzuschlag als bürokratisches Monster, das absolut eine fachmännische Bearbeitung erfordere, was natürlich in das Aufgabengebiet des VdK falle.
Abschließend rief er nochmals alle Mitglieder auf durch eine aktive Mitarbeit für einen lebendigen VdK auch im Ortsverband Patersdorf zu sorgen und bei Bedarf sich an die Geschäftsstelle in Regen zu wenden.
In einem kurzen Blick in die Zukunft machte Ortsvorsitzender Haseneder auf die Maiandacht am 13. Mai 2025, gg. 18.00 Uhr, in der Dorfkapelle in Prünst aufmerksam. Martha Wittenzellner, die in diesem Jahr erstmals die Organisation der Jahresausflüge übernimmt, berichtete von hohen Zusatzkosten bei der ursprünglich angedachten Fahrt auf den Obersalzberg. Nach kurzer Beratung kam man überein, dass man deshalb nach Krumau und den Moldaustausee fahren werde.