Kategorie Ortsverband Weibersbrunn
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Tipps von der Kripo Aschaffenburg

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Reservistenheim
Reservisten Heim

Gefahren beim Umgang mit neuen Medien.

Der VdK-Ortsverband Weibersbrunn lud am 19.05.2026 seine Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger aus Weibersbrunn zu diesem Vortrag ins Reservistenheim ein. Da die Mitglieder des VdK überwiegend älter sind, war es der Vorstandschaft wichtig, diese Themen einmal aus Sicht der Polizei vorzustellen.

Frau Heinz von der Kriminalpolizei Aschaffenburg stellte neben den bereits bekannten Vorgehensweisen der Täter vor allem auch neue und bislang den Interessenten weniger bekannte Methoden und Tricks den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern vor.

Themen des Vortrags waren unter anderem der Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Polizeibeamte, Gewinnversprechen, sowie Betrugsmaschen beim Umgang mit dem Handy.

In letzter Zeit treten wieder häufiger sogenannte Enkeltricks auf. Mit dem Satz „Rate mal wer dran ist“ beginnen die zunächst harmlosen Gesprächen, um dann sofort die „Du-Anrede“ zu wählen und den Angerufenen in ein Gespräch mit einem vermeintlichen Verwandten/Bekannten zu verwickeln. Im Laufe des Gespräches kommt es unter einem Vorwand einer erfundenen Geschichte zu einer Geldforderung. Der Rat von der Kripo: Auflegen, keine Geldübergaben und Polizei anrufen.

 Wenn man keine Verwandten, Bekannten oder Freunde im Ausland hat, ist besondere Vorsicht geboten. In solchen Fällen sollte man das Gespräch sofort beenden.

Schockanrufe sollen vor allem Verunsicherung und Aufregung auslösen. Die geschilderten Fälle betreffen meist nahe Angehörige wie Kinder oder Enkelkinder, die angeblich in eine dramatische Lage geraten sind. Dabei werden oft hohe Kautionszahlungen gefordert – obwohl solche Forderungen in Deutschland in dieser Form nicht üblich sind. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn die Täter spielen gezielt mit Ängsten und Emotionen, um unüberlegte Handlungen zu provozieren.

Wichtig: Polizeibeamte oder generell Behörden fordern NIE zur Herausgabe von Barschaften oder Wertgegenständen auf.

Bei sog. Haustürgeschäften treten Täter auch z.b. als angebliche Beauftragte einer Kommune auf, um den Gas-oder Stromzähler ablesen zu wollen.

 Bei Verdacht auf unrechtmäßiges Handeln sollte man keinen Zutritt zum Haus oder zur Wohnung gewähren.

Kriminelle nutzen häufig die sogenannte „Call-ID-Spoofing“-Technik, mit der falsche Telefonnummern auf dem Display angezeigt werden können. Für ältere und im Umgang mit den neuen Medien nicht so vertraute Menschen, ist dabei die Gefahr groß, auf die vielfältigen Tricks der Betrüger reinzufallen.

Wichtiger Tipp der Kripo:

Geben Sie niemals persönliche Daten wie Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, IBAN oder Kreditkartennummern an fremde Personen weiter. Diese Daten werden auch nicht von Banken, Behörden oder Ämtern am Telefon verlangt. Bleiben Sie auch wachsam bei Haustürgeschäften und melden Sie, auffälligen Vorgängen oder Begebenheiten der Polizei.