Waldmuseum Zwiesel ein Beispiel für barrierefreie Ausflugsziele
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Waldmuseum Zwiesel ein Beispiel für barrierefreie Ausflugsziele
Zwiesel. Für zehn Prozent der Menschen ist sie unentbehrlich, für 40 Prozent notwendig und für 100 Prozent komfortabel - Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, Ausflugsziele oder kulturelle Einrichtungen ohne Hindernisse zu erleben. Barrierefreie Ausflugsziele steigern nicht nur die Lebensqualität der Einheimischen, sondern erweitern auch die touristische Zielgruppe. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren, Menschen mit kognitiven oder sensorischen Beeinträchtigungen sowie Familien profitieren gleichermaßen.
Am internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (Barrierefreiheit) besuchten Helmut Plenk, Behindertenbeauftragter des Landkreises Regen und Geschäftsführer des VdK Kreisverbandes Arberland, sowie Elisabeth Unnasch, Tourismusreferentin des Landkreises Regen, das Waldmuseum Zwiesel.
Dieses zeigt auf anschauliche und moderne Weise die Geschichte, Natur und Kultur des Bayerischen Waldes und wurde im Sommer nach den bundesweit anerkannten Kriterien von „Reisen für Alle“, dem offiziellen Qualitätssiegel für Barrierefreiheit im Tourismus, erfolgreich re-zertifiziert. Bürgermeister Karl-Heinz Eppinger und Andrea Zahn, Hauptamt der Stadt Zwiesel, erläuterten wie sich das Museum durch stufenlose Zugänge oder barrierefreie Informations- und Interaktionselemente auch von Menschen mit Behinderung problemlos erleben lässt.
Das Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ wurde entwickelt, um Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie Familien mit Kinderwagen zuverlässige Informationen über die Zugänglichkeit der Angebote zu geben.
Barrierefreie Ausflugsziele steigern zum einen die Lebensqualität der Einheimischen und erweitern auch das touristische Angebot. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren, Menschen mit kognitiven oder sensorischen Beeinträchtigungen sowie Familien profitieren gleichermaßen. Plenk bedankt sich bei Elisabeth Unnasch, die sich u.a. auch für den sog. barrierefreien Tourismus stark einsetzt ebenso Bürgermeister Eppinger, der immer Dankbar ist, wenn Plenk Vorschläge unterbreitet, wo man noch nachbessern kann.