VdK“ler erkunden das Land der Äpfel, Altes Land und Hamburg
Veranstaltungsinformationen
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Mit guter Laune und viel Vorfreude startete unsere VdK-Reisegruppe Schweinheim-Gailbach-Nilkheim am 13. September um 8 Uhr in Schweinheim. Vorsitzender Karl Heinz Jahn begrüßte alle herzlich und gab eine kurze Übersicht über den Tagesablauf.
Mit voll besetztem Bus ging es über die A 45 Richtung Kassel mit Ziel unser Hotel Daub in Bremervörde.
Bei der ersten Frühstückspause stärkten wir uns mit Laugenbrezel, selbstgebackenem Kuchen, von den Bäckerinnen Ursula Bilz, Maria Luise Jahn, Christa Reinhart, Hannelore Roth und Kaffee. Während der Fahrt regnete es zwar, doch bei jeder Pause zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.
Für unsere staubedingt verspätete Mittagspause am Rasthof Allerstadt gabs traditionell von unserer Busfahrerin Jasmin, Würstchen, Brot, Senf und Gurken. Für eine gute Verdauung sorgte Norma mit Flüssignahrung aus der Pulle. In Bremervörde angekommen, empfingen uns drei charmante Damen mit einem freundlichen Lächeln. Die Zimmerverteilung und der Koffertransport verlief reibungslos und beim Abendessen wurden wir mit einem Sektempfang willkommen geheißen.
Unser erster Ausflug führte uns mit Gästeführerin Sabine nach Bremerhaven. Während einer zweistündigen Stadtrundfahrt durch den Fischereihafen erhielten wir interessante Einblicke in die vielfältigen Facetten der Stadt. Wir entdeckten die traditionsreiche Fischwirtschaft, den Museumshafen, das Deutsche Auswandererhaus und die modernen Hafenwelten Bremerhaven.
Anschließend führte die Route durch den Alten und Neuen Hafen, den Zollbereich sowie die Überseehäfen mit dem Kreuzfahrtterminal, der Lloyd-Werft und den Container- und Autoterminals. Die gewaltigen Kräne, beeindruckenden Schiffe und die perfekt organisierte Logistik hinterließen bei allen einen nachhaltigen Eindruck und machten die große Bedeutung Bremerhavens als Tor zur Welt eindrucksvoll erlebbar.
Bei strahlendem Sonnenschein blieb genügend Zeit für einen gemütlichen Bummel durch den historischen Teil des Fischereihafens. Zwischen maritimen Restaurants und kleinen Läden mit Seefahrerflair lockten das Technikmuseum und das U-Boot aus dem Jahr 1945. Wer den Mut hatte, wagte sich auf den Aussichtsturm – und wurde in 86 Metern Höhe mit einem grandiosen Blick über Bremerhaven belohnt.
Beim Ausflug am nächsten Tag mit herrlichem Urlaubswetter führte uns Sabine nach Buxtehude. Die romantischen Gassen mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die bekannte Skulptur von Hase und Igel, das Glockenspiel mit seinen 24 Glocken am Stavenort (Badeort) und die vielen kleinen Anekdoten unserer Gästeführerin machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Während der anschließenden Freizeit konnte jeder nach Lust und Laune die restlichen Sehenswürdigkeiten erkunden oder eine der zahlreichen gemütlichen Einkehrmöglichkeiten genießen.
Tags darauf besuchten wir mit der Gästeführerin die historische Hansestadt Stade. Mit viel Charme und Wissen zeigte sie uns die schönsten Ecken der Altstadt, erzählte spannende Geschichten aus der Hansezeit und ließ uns die besondere Atmosphäre dieser alten Handelsstadt erleben. Ein gelungener Ausflug, der allen in bester Erinnerung bleibt.
Danach ging es auf große Rundfahrt durchs Alte Land – das größte zusammenhängende Obstbaugebiet Nordeuropas. Schon vor über 800 Jahren haben holländische Kolonisten hier den Grundstein gelegt und seitdem wachsen die Äpfel offenbar mit norddeutscher Disziplin: Reihe an Reihe, Sorte an Sorte, soweit das Auge reicht!
Wir erfuhren allerlei Wissenswertes über die Lagerung und den Verkauf der Äpfel – und staunten, dass viele Plantagen tatsächlich hinter dem Deich liegen. Offenbar mögen die Äpfel nicht nur Sonne und Regen, sondern auch ein bisschen Schutz vor dem Nordseewind.
Im Obsthof Matthies in Jork war dann Schluss mit der Theorie: Bei Kaffee und Kuchen ließen wir uns die Praxis schmecken, probierten knackige Äpfel und deckten uns mit frischem Obst ein – schließlich soll man ja Vitamine nicht nur anschauen, sondern auch genießen!
Ein Höhepunkt war der Ausflug nach Hamburg. Über die Köhlbrandbrücke gelangten wir zur Aussichtsplattform in Steinwerder mit Blick auf die Hamburger Skyline und die Landungsbrücken. Von hieraus ging es mit 48 Personen in einem gigantischen Aufzug 24 m in die Tiefe und zu Fuß durch den 426 m langen historischen St. Pauli Elbtunnel, unter der Elbe zu den Landungsbrücken. Beeindruckend waren die kunstvollen Reliefs an den Wänden.
Bei der Anschließenden Hafenrundfahrt mit einer Barkasse sorge der Käpt’n mit Informationen und seinen lustigen Anekdoten für beste Stimmung. Vorbei an riesigen Schiffen, Containern und Kräne zeigte uns die gewaltige Dimension des Hamburger Hafens.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch der Elbphilharmonie. Die 82 Meter lange Rolltreppe führte uns gemächlich hinauf zur Plaza in 37 Metern Höhe, wo sich uns ein atemberaubender Rundblick über Hamburg eröffnete. Von dort aus konnten wir die Stadt in all ihren Facetten bestaunen – von der modernen Hafencity bis zu den historischen Speicherhäusern.
Auch die Speicherstadt, der imposante Michel sowie eine Fahrt durch die berüchtigte Reeperbahn und die legendäre Große Freiheit gehörten selbstverständlich zu unserem abwechslungsreichen Programm.
Aber nicht nur Kulturelles wurde bei dieser Reise geboten – auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Die gemütlichen Abende im Hotel waren geprägt von fröhlichem Beisammensein, Spielen, Lachen und gemeinsamen Erlebnissen, die den Zusammenhalt unserer Gruppe weiter stärkten.
Kurz vor der Schlussrast im Steinbachtal in Kleinostheim bedankten sich im Bus die Organisatoren Karl Heinz und Maria Luise Jahn herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr vorbildliches Verhalten während der Fahrt.
Ein besonderer Dank galt Busfahrerin Jasmin, die mit sicherer und souveräner Fahrweise für eine angenehme und entspannte Reise sorgte.
Im Namen Aller dankte Norma den Organisatoren für den gelungen Urlaub. Wie bei allen unseren Unternehmungen stand auch diesmal der Gemeinschaftssinn im Mittelpunkt – ein Wert, der unsere VdK-Gruppe seit jeher verbindet und jede Reise zu einem besonderen Erlebnis macht. Bericht: Karl Heinz Jahn









