

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Von drei Frauen wird statistisch gesehen eine im Laufe ihres Lebens Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Gewalt geht uns aber alle an. Deshalb setzt sich der VdK Bayern mit seinen sozialpolitischen Forderungen gegen Gewalt an Frauen ein.
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Wir ALLE dürfen nicht zulassen, dass für viele Frauen Gewalt zum Alltag gehört. Das gilt insbesondere für Mädchen und Frauen mit Behinderung.
Das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, ist für Frauen und Mädchen mit Behinderung stark erhöht. Sie sind körperlicher, sexualisierter und psychischer Gewalt besonders häufig ausgesetzt und erleiden vielfältige Formen von Diskriminierung.
Das Gewalthilfegesetz ist ein wichtiger Impuls für Bayern, um jedem Mädchen und jeder Frau die Chance auf ein gewaltfreies Leben zu geben.
Der Sozialverband VdK Bayern fordert:
- Wir brauchen dringend aktuelle Studien zu Gewalt an Mädchen und Frauen mit Behinderung.
- Frauenhäuser und Hilfsangebote in Bayern sind flächendeckend barrierefrei auszugestalten.
- Wir benötigen eine umfassende öffentliche Aufklärung und Sensibilisierung zur Gewaltbetroffenheit von Mädchen und Frauen mit Behinderung.
- Bayerische Frauenhäuser brauchen zusätzliche und zweckgebundene finanzielle Förderungen, um sich auf die Bedarfe von Frauen mit Behinderungen und pflegebedürftigen Frauen einstellen zu können.
- Gewalt muss unbedingt verhindert werden, bevor sie entsteht! Dafür braucht es dauerhaft gute Präventionsmaßnahmen und Täterarbeit.
- Jeder Frau, die in Bayern von häuslicher Gewalt betroffen ist, muss schnell und kostenlos geholfen werden. Wohnort, Aufenthaltsstatus oder Einkommen dürfen keine Rolle spielen.
- Das bestehende Hilfesystem in Bayern muss erhalten und schnellstmöglich bedarfsgerecht ausgebaut werden.
Es wird Zeit, endlich Licht ins Dunkel zu bringen!

VdK-Aktionen „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" 2026
Auch in diesem Jahr solidarisieren sich wieder weltweit Menschen im Rahmen der „Orange the World“-Kampagne der Vereinten Nationen für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Aktion startet am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte.
Für viele Frauen gehört Gewalt leider immer noch zum Alltag. Noch bedrückender ist die Situation für Mädchen und Frauen mit Behinderung. Das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, ist bei ihnen stark erhöht. Sie sind körperlicher, sexualisierter und psychischer Gewalt besonders häufig ausgesetzt und erleiden vielfältige Formen von Diskriminierung. Das dürfen wir nicht zulassen.
Über Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderung wird viel zu wenig gesprochen, obwohl sie überdurchschnittlich oft betroffen sind. Wir möchten endlich Licht ins Dunkel bringen und setzen daher dieses Jahr den Schwerpunkt auf die Gewaltbetroffenheit von Mädchen und Frauen mit Behinderung. Wir brauchen dazu dringend aktuelle Studien sowie eine umfassende öffentliche Aufklärung und Sensibilisierung.
VdK-Aktionen „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" 2025
Auch in diesem Jahr solidarisierten sich wieder weltweit Menschen im Rahmen der „Orange the World“-Kampagne der Vereinten Nationen für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Aktion startete am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und endete am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte.
Über Gewalt gegen Frauen zu sprechen, ist nach wie vor oft ein Tabu. Das ist falsch und gefährlich, denn das Schweigen begünstigt gewalttätiges Verhalten, isoliert Betroffene und lässt sie mit ihren Erfahrungen alleine. Indem wir uns öffentlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen positionieren, solidarisieren wir uns mit Betroffenen und machen klar: Gewalt geht uns alle an und wird von uns nicht akzeptiert.
In unserer Landesgeschäftsstelle sowie in vielen Orts- und Kreisverbänden fanden in diesem Zeitraum wieder Aktionen statt.
Unsere bisherigen VdK-Aktionen
Hilfe und Beratungsangebote
- Externer Link:Weisser Ring e.V.: Schnelle und direkte Hilfe für Opfer von Kriminalität. Telefonnummer: 116 006
- Eine erste Anlaufstelle, auch für Angehörige/Freunde, kann das Externer Link:Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ sein: Telefonnummer: 116 016
- Alle Hilfsangebote für Betroffene in Bayern finden Sie auf der Seite Externer Link:“Bayern gegen Gewalt” des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.
- Anlaufstellen vor Ort kennen auch die Gleichstellungsstellen Ihrer Kommunen oder Landkreise.
Wichtig:
Wir können im VdK Bayern weder psychosoziale Beratung anbieten, noch therapeutisch tätig werden, und wir bieten keine Beratung im Zivil- und Strafrecht an.
Materialien „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ zum Download
Kontakt und weitere Informationen
Kontakt: Ressort „Ehrenamt"
- Montag bis Freitag
- 9 - 12 Uhr
- Donnerstag zusätzlich
- 14 - 16 Uhr











