Für eine sozial gerechte Gesellschaft

Menschen verschiedenen Alters, mit und ohne Behinderung, stehen lächelnd nebeneinander.
© VdK

Soziale Gerechtigkeit ist zentral für ein faires und gerechtes Zusammenleben in der Gesellschaft. Jeder Mensch muss unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Gesundheitszustand oder sozialem Status die gleichen Chancen und Rechte haben. Um das zu verwirklichen, kämpft der VdK Bayern gegen Ungleichheiten und Diskriminierungen jeglicher Art sowie gegen jede Form von Armut und sozialer Ausgrenzung.

25
Prozent
aller Frauen ab 65 sind armutsgefährdet.

Bayern ist ein reiches Bundesland, aber längst nicht alle profitieren davon. Wegen der hohen Lebenshaltungskosten bleiben hier immer mehr Menschen auf der Strecke. Ab 65 Jahren liegt das Risiko, arm zu werden, in keinem Bundesland so hoch wie in Bayern. Auch Kinder und deren Familien kommen häufig nicht mehr über die Runden. Der VdK setzt sich dafür ein, dass bei allen politischen Maßnahmen die soziale Frage immer mitgedacht wird und so alle Menschen mitgenommen werden. 

Unsere Erfolge

  • Einführung einer Energiepreispauschale 2022 in Höhe von 300 Euro, die auch Rentnerinnen und Rentnern zugutekam.
  • Beziehende von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten einen Grundrentenfreibetrag, wenn sie mindestens 33 Jahre an Externer Link:Grundrentenzeiten aufweisen können.
  • Durchsetzen einer Reform des Wohngelds mit Wohngeld Plus: Damit sind mehr Menschen anspruchsberechtigt, und sie bekommen durchschnittlich höhere Leistungen.
  • Einführung des Bürgergelds mit höheren Regelsätzen sowie weiteren Verbesserungen (zum Beispiel Fokus auf Aus- und Weiterbildung) für Anspruchsberechtigte.
  • Nachbesserungen beim Heizungsgesetz für Menschen mit niedrigem Vermögen, wie höhere Fördermöglichkeiten und Ausweitung der Härtefallregelung.

Unsere Forderungen kurz und knapp

  • Einkommens- und Vermögensungleichheit verringern! Zum Beispiel indem hohe Einkommen und Vermögen steuerlich stärker belastet und niedrigere entlastet werden.
  • Kinderarmut bekämpfen und Kindergrundsicherung einführen!
  • Altersarmut bekämpfen! Zum Beispiel durch höhere Renten und Verbesserungen für Beziehende von Grundsicherung im Alter sowie Erwerbsgeminderte.
  • Sozialleistungen je nach Wohnort aufstocken! So können die tatsächlichen Lebenshaltungskosten wirklich gedeckt werden.
  • Unkomplizierter Zugang zu Leistungen! Zum Beispiel indem Berechtigte über ihnen zustehende Hilfen informiert werden.
  • Faire Bezahlung durch die Einführung eines bayerischen Tariftreuegesetzes!
  • Energiekosten und Wohnraum bezahlbar halten!
  • Bayerischen Armutsbeauftragten einsetzen!

Aktuelle Meldungen

News-Karussell
Links in der oberen Ecke der Grafik steht Zahl des Monats April 2026. Darunter steht "über 40 Prozent".
Kategorie Sozialpolitik Ehrenamt Soziale Gerechtigkeit

Zahl des Monats April

Über 40 Prozent der bayerischen Bevölkerung engagiert sich ehrenamtlich. Ehrenamtliches Engagement kann dabei beispielsweise klassisches Ehrenamt als Vereinsvorstand sowie Hilfe in der Nachbarschaftsgruppe oder im Katastrophenfall sein.

Links in der oberen Ecke der Grafik steht Zahl des Monats März 2026. Darunter steht 1.000.000 Menschen.
Kategorie Sozialpolitik Soziale Gerechtigkeit

Zahl des Monats März

Eine Million Menschen in Bayern kümmern sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Sie sind damit die tragende Säule der pflegerischen Versorgung.

Zahl des Monats Februar 2026: 806 Komma 12 Millionen Euro. Grafik mit Geldsymbolen und Symbolen für Recht und Soziales. Logo des Sozialverbands VdK Bayern.
Kategorie Sozialpolitik Soziale Gerechtigkeit

Zahl des Monats Februar

2024 wurden Superreichen in Bayern 806,12 Millionen Euro Erbschafts- und Schenkungssteuer nach der Verschonungsbedarfsprüfung erlassen.

Soziale Spaltung stoppen!

Plakat der VdK-Kampagne "Soziale Spaltung stoppen!". Links steht: "Soziale Spaltung stoppen!". Rechts daneben sind die Wörter Exportüberschuss, Rekordgewinne, Steuerflucht, Hochkonjunktur, Reichtum, Armut, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit und Leiharbeit untereinander aufgelistet.
© VdK

Mit der Kampagne zur Bundestagswahl 2017 „Soziale Spaltung stoppen!" machte der VdK auf die wachsende soziale Kluft in Deutschland aufmerksam. Die Kampagne setzte sich dafür ein, offene Fragen zur Zukunft des Renten-, Pflege- und Gesundheitssystems in der Politik endlich anzupacken.

Externer Link:Weitere Kampagnen

Mehr gute Ideen für eine sozial gerechte Gesellschaft

News-Karussell
Video-Beitrag
Kategorie Sozialrecht Arbeit & Berufsleben Gesundheit

Berufskrankheit anerkennen lassen: So geht’s! | Rat und Tat

Sie glauben, es waren die Arbeitsbedingungen in Ihrem Job, die Sie krank gemacht haben? Dann handelt es sich bei Ihnen vielleicht um eine Berufskrankheit. 

Video-Beitrag Carl Mühlbach von Fiscal Future spricht per Videoübertragung auf einem großen Bildschirm in einem Konferenzraum; im Vordergrund ist eine Person unscharf von hinten zu sehen. Mühlbach steht an einem Tisch mit Mikrofon und Unterlagen vor einer Holzverkleidung. Rechts im Bild ein grafisches Overlay mit dem Titel „miteinander“ und dem Hinweis „Das VdK-Magazin 02/2026“. Unten links stehen die Themen: Sozialstaat, Rentensystem, Bürgergeld, Erbschaft, Inklusion, Vermögen, FiscalFuture, Steuer, Bildung, Arbeitsplatz, Rente.
Kategorie Rente Soziale Gerechtigkeit Armut & Umverteilung

Miteinander – Das TV-Magazin des VdK | Ausgabe Februar 2026

In der Februar-Ausgabe von „miteinander“ ist Carl Mühlbach zu Gast, Geschäftsführer von Fiscal Future, einer überparteilichen Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, insbesondere jüngere Menschen über wirtschaftliche…

Video-Beitrag Vorschaubild für das Video zur Aktivrente: Eine Grafik mit zwei Seniorinnen, die auf einem Münz-Berg sitzen, und der Schriftzug "Aktivrente - Mehr Geld im Alter?"
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Aktivrente: Was heißt das eigentlich für mich? | VdK erklärt

Mehr Geld im Alter, aber freiwillig? Die Aktivrente ermöglicht seit dem 1.1.2026, über die Regelaltersgrenze hinaus zu arbeiten und bis zu 2.000 Euro steuerfrei dazuzuverdienen. Das Wichtigste zur Aktivrente auf einen Blick im Video!

Lust, was zu verändern?

Unsere rund 12.500 Ehrenamtlichen setzen sich bayernweit für andere ein. Sie unterstützen beispielsweise Familien, in denen eine Person pflegebedürftig ist, bringen den Ausbau der Barrierefreiheit in der eigenen Gemeinde voran oder setzen sich für die Belange von Frauen ein. Machen Sie mit!