
Auf den Punkt: „Tatort“? Klar!
Zwischen Kult und Kritik: VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder ist mit dem „Tatort“ groß geworden und verpasst kaum eine Folge. Warum ihn die Reihe trotz mancher Ärgernisse bis heute nicht loslässt, erzählt er in seiner Kolumne.

Am „Tatort“ scheiden sich die Geister: Manche gucken jede Folge, manche meiden ihn. Ich gehöre eher zu den Ersteren, auch wenn ich mich über jeden zweiten ärgere, weil es häufig gesellschaftskritische Problemfilme sind, statt ein klassischer Krimi.
Ich bin groß geworden mit dem „Tatort“. Und mein unvergesslicher Held war natürlich Horst Schimanski alias Götz George. Kürzlich war ich in einem Lokal im Münchner Westend, da stand auf der Speisekarte ein „Schimanski-Teller“. Den bestellte ich, und es war – wie nicht anders zu erwarten – eine Currywurst mit Pommes und Ketchup.
Wegen Schimanski wollte ich eigentlich Polizist werden, empfand mich dann vor dem Spiegel aber doch zu schmächtig.
Die dienstälteste Kommissarin ist Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts. Die mag ich auch und schätze sie allein schon wegen ihrer Sportlichkeit und ihres Durchhaltevermögens.
Selbstverständlich war und bin ich auch ein Fan des Münchner „Tatorts“ mit Batic und Leitmayr. Letzterer heißt ja im wirklichen Leben Udo Wachtveitl und hat meiner Frau auch schon vor vielen Jahren ein Autogramm gegeben, das sie sogar eingerahmt hat.

