Treffpunkt des Sozialmarkts
Seit mehr als 25 Jahren war die ConSozial in Nürnberg ein fester Bestandteil im Messekalender der Sozialbranche. Dieses Jahr fand sie zum vorerst letzten Mal statt. Das VdK-Team am Messestand war zufrieden mit der Resonanz.

Mittelfrankens VdK-Bezirksgeschäftsführerin Christiane Straub stand zwei Tage mit ihrem Team aus allen mittelfränkischen Kreisverbänden am großen VdK-Messestand für Fragen der Besuchenden bereit. Sie zieht eine positive Bilanz: „Wir konnten die Gelegenheit nutzen, uns mit bekannten Partnern aus der Sozialbranche auszutauschen, aber auch, um neue Kontakte zu knüpfen. Besonders wertvoll waren die Gespräche mit jungen Menschen, die noch neu im Sozialbereich sind und sich gerade erst orientieren.“
Der Sozialverband VdK präsentierte in Nürnberg sein Angebot der Sozialrechtsberatung, des Ehrenamts und aktuelle sozialpolitische Schwerpunkte. Darüber hinaus konnte sich der VdK als potenzieller Arbeitgeber darstellen. Mitarbeitende anderer sozialer Organisationen erkundigten sich über die VdK-Beratungsbereiche, um eigene Ratsuchende bei deren sozialrechtlichen Fragen an den VdK weiterverweisen zu können.
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hob in ihrer Eröffnungsrede die Innovationskraft hervor, die von Sozialorganisationen mit deren inklusivem Ansatz ausgeht: „Menschen mit Behinderung werden hier immer mitgedacht. So entsteht Chancengleichheit. Wir müssen jedes Talent in Bayern fördern.“ Thematischer Schwerpunkt im Kongress und auf der Messebühne war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und anderer digitaler Instrumente in der Sozialwirtschaft.
„Kreative Pause“
Im Laufe der Messe gab das Sozialministerium als Veranstalter bekannt, dass man „eine kreative Pause“ einlege und die ConSozial 2026 nicht stattfindet. Über die weitere Zukunft ist noch nicht entschieden.