VdK lockt zu Messestand und Vortrag
Die Nürnberger „Freizeit“-Messe mit der inviva ist wieder von vielen VdK-Mitgliedern besucht worden. Diese hatten an den ersten drei Tagen, wie schon in den Jahren zuvor, freien Eintritt.

Vom 4. bis 8. März ging es in den Nürnberger Messehallen um die Themen Freizeit, Reisen, Garten sowie Selbstbestimmung und Gesundheit. Zudem wurden technische Hilfen für Wohnung und Haushalt präsentiert. Als Kooperationspartner der Messe inviva bereicherte der VdK Bayern wie schon in den vergangenen Jahren das Programm und stand vielen Interessierten am großen Messestand für Fragen zur Verfügung.
Freier Eintritt
An den ersten drei Tagen – Mittwoch bis Freitag – hatten VdK-Mitglieder auf der Freizeitmesse und der inviva wieder freien Eintritt. Es reichte, einfach den VdK-Mitgliedsausweis an der Kasse vorzuzeigen. Am VdK-Stand freuten sich die Teams mit ehren- und hauptamtlichen VdK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern aus Nürnberg und Umgebung auf die Besucherinnen und Besucher. Diese stellten viele Fragen, insbesondere zu den Themen Rente, Pflege und Behinderung.
Wer Lust auf ein Externer Link:VdK-Ehrenamt hat, fand ebenfalls die richtigen Ansprechpartnerinnen und -partner. VdK-Bezirksgeschäftsführerin Christiane Straub freute sich, dass wegen der Messepräsenz viele neue VdK-Mitglieder gewonnen werden konnten. Prominente Besucher waren der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber, Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und Horst Leitner, Direktor der AOK Mittelfranken, sowie Antje Dietrich, stellvertretende VdK-Landesvorsitzende.
Wenn es um selbstbestimmtes Älterwerden geht, ist der VdK stets gefragt. Beim Thementag „Wohnen und Leben“ hielt Michaela Heyne, Referentin im Externer Link:VdK-Ressort „Leben im Alter“, einen Vortrag mit dem Titel „Pflege geht uns alle an!“. Viele Interessierte hörten am Freitag zu.

Hilfe- und Pflegedienste
Heyne legte anhand von Zahlen dar, dass sich die Pflegeproblematik zunehmend verschärft. Das Alter, eine Krankheit, ein Unfall oder eine Behinderung sind Gründe, weshalb man plötzlich zum Pflegefall werden kann. Dabei möchten die allermeisten Menschen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben. Dementsprechend müssen Wohnkonzepte, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen sollen, sowie die Verkehrsanbindung und die Verfügbarkeit von Hilfe und Pflegediensten berücksichtigt werden.
Die Expertin informierte darüber, wie Pflegebedürftige zu einem Pflegegrad kommen, und wie ein Antrag auf ambulante Leistungen der Pflegeversicherung gestellt wird. Sie ging auch auf Tagespflegeeinrichtungen ein und riet pflegenden Angehörigen, sich Unterstützung zu suchen. Heyne stellte außerdem die Externer Link:VdK-Pflegestammtische, das Externer Link:Ehrenamt der VdK-Pflegebegleiterin/ des VdK-Pflegebegleiters und das Externer Link:Beratungstelefon „Pflege und Wohnen“ des VdK Bayern unter Telefon 089 2117-112 vor.

