
Bentele: SPD-Vorstoß zur Erbschaftsteuer ist Schritt in die richtige Richtung
- VdK fordert stärkere Beteiligung hoher Erbschaften am Allgemeinwohl
Aus Sicht des VdK kann eine fair ausgestaltete Erbschaftsteuer dazu beitragen, die notwendige Finanzierung des Gemeinwesens gerechter zu gestalten, dauerhaft zu sichern und zugleich den wachsenden Bedarf an Investitionen in soziale Infrastruktur zu decken. Vor diesem Hintergrund bewertet der VdK den aktuellen SPDkurz fürSozialdemokratische Partei Deutschlands-Vorstoß als wichtigen Impuls für die anstehende steuerpolitische Debatte. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert:
„Der VdK begrüßt ausdrücklich, dass die SPD mit ihrem aktuellen Konzept konkrete Vorschläge für eine gerechte Finanzierung unseres Gemeinwesens vorlegt. Die angedachte Reform zielt darauf ab, sehr hohe Erbschaften stärker zu besteuern, während kleinere Erbschaften und Vermögenswerte wie selbstgenutztes Wohneigentum entlastet werden. Damit eröffnet das Konzept eine wichtige Chance, die Erbschaftsteuer gerechter zu gestalten, indem die VdK-Forderung nach einer fairen Beteiligung besonders hoher Erbschaften umgesetzt wird.
Mit Blick auf diese Ziele halten wir diese Überlegungen für zukunftsorientiert. Als Sozialverband VdK setzen wir uns schon lange dafür ein, dass millionenschwere Erbschaften stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligt werden, während die Vielzahl einfacher Erbinnen und Erben geschützt und nicht zusätzlich belastet wird. Das ist schlicht und ergreifend eine Frage der Gerechtigkeit und ein Gewinn für alle, die den Sozialstaat brauchen.“
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