
Auf den Punkt: Wacken-Fieber
Wie VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder Fan des berühmten Heavy-Metal-Festival Wacken wurde und welche Rolle dort unter anderem auch Inklusion spielt, erzählt er in seiner Kolumne.

2015 besuchten wir zum ersten Mal das „Wacken-Open Air“, das bekannteste Heavy-Metal-Festival der Welt. Treibende Kraft war meine Frau. Mich schreckten die Bilder dieser Veranstaltung mit etwa 80 000 Metal-Fans immer etwas ab. Aber dann packten wir unsere Gummistiefel ein und stürzten uns ins Geschehen. Heavy-Metal-Fans kleiden sich oft schrill, sind aber die friedlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Heuer waren wir zum siebten Mal dort, und wieder mal erreichte der Matsch auf dem Gelände wegen des Dauerregens Rekordniveau.
Für Menschen mit Behinderung gibt es zum Glück gute Unterstützungsangebote unter dem Stichwort „Inklusion muss laut sein“. Zugegeben, das Zelten ersparten wir uns, wir zogen eine trockene Unterkunft vor. Dennoch gilt: Rockmusik, Regen und Matsch schweißen zusammen. Deshalb bleiben wir treue Fans dieses Spektakels.

